Marcienas Muiza liegt malerisch am Ufer des Dzirnavu-Sees in einer der waldreichsten Regionen Lettlands. Das ursprüngliche Gut Marcienas (Martzen) wurde 1753 der russischen Kaiserin Elisabeth zum Geschenk für den Grafen Fermor übergeben und später von der Familie v. Maydell erweitert. Das einstige Herrenhaus im neugotischen Stil wurde 1918 zerstört und nicht wiederaufgebaut. Heute sind die Ruinen und die historische Struktur des Geländes noch erkennbar und verleihen dem Anwesen seinen unverwechselbaren Charakter.
2006 errichteten die Eigentümer etwa drei Kilometer vom ursprünglichen Standort entfernt ein neues Gebäude im Gutshaus-Stil, das als Drei-Sterne+-Kurhotel für bis zu 84 Gäste betrieben wird. Der Komplex umfasst mehrere Gästegebäude, ein Appartementhaus, eine Bauernsauna, eine Garage, Personalräume sowie Wäscherei- und Lagerräume. Ein verglaster chinesischer Pavillon im Park und ein Inselhaus mit Steingrill im See ergänzen die idyllische Anlage. Katamarane, Ruderboote, ein Springbrunnen und ein Krocketfeld sorgen für weitere Freizeitmöglichkeiten.
Die Gebäude werden über eine moderne Flüssiggasheizung beheizt, teilweise mit Fußbodenheizung, und die Wasserversorgung erfolgt über einen Brunnen auf dem Grundstück. Mit einer Gesamtfläche von 21,64 Hektar, davon fast zwölf Hektar Wald und einem eigenen See, bewahrt das Anwesen den Geist eines historischen Gutes, während es gleichzeitig modernen Komfort und funktionale Hotelinfrastruktur bietet.
Marcienas Muiza ist ein einzigartiger Ort, an dem die Atmosphäre vergangener Zeiten spürbar bleibt und der Genius Loci der historischen Gutshofanlage noch lebendig ist.