Am Ende einer 300 m langen Allee mit alten Platanen liegt dieses mittelalterliche Schloss mit kreisförmigem Grundriss auf einer eigenen Insel, umgeben von wasserführenden Gräben. Die Anlage bleibt bis zum letzten Moment verborgen und erschliesst sich erst über die historische Zufahrt mit Toranlage, Brücke und neugotischem Torhaus neben der Kapelle.
Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert umfassend restauriert und zu einem komfortablen Landsitz ausgebaut, wobei die mittelalterliche Struktur erhalten blieb. Der Rundbau wird durch den ursprünglichen Hauptturm geprägt, der von zwei kleineren Türmen flankiert wird. Der ursprünglich um einen offenen Innenhof angelegte Bau soll dem Grundriss einer antiken Villa mit Atrium folgen. Eine natürliche Quelle, die einst den Hof versorgte, ist noch heute im Keller sichtbar.
Zum Anwesen gehören 87 Hektaren Land, davon rund 80 Hektaren zusammenhängend, frei von Pachtverhältnissen und teilweise eingefriedet. Der Schlossbau liegt eingebettet in einen alten Baumbestand, Parkflächen und landwirtschaftliche Flächen. Umfangreiche Nebengebäude aus dem 19. Jahrhundert gruppieren sich um zwei Innenhöfe.
Der Haupteingang führt in eine zweigeschossige Halle mit grosser Verglasung und darüberliegender italienischer Loggia. Eine geschnitzte Holzgalerie sowie gemalte Wappen- und Dekorelemente im Stil der Neorenaissance prägen den Raum. Im Erdgeschoss befinden sich ein Speisesaal mit bemalter Decke und Vertäfelungen, ein kleinerer Speisesaal mit Fayenceofen, die Haupttreppe des 19. Jahrhunderts am Standort der früheren mittelalterlichen Wendeltreppe, eine Servicetreppe, Bad, WC, ein Nordeingang mit Steinboden, eine grosse Küche sowie fünf Nebenräume mit historischen Steinbecken, Steinböden und Marmorflächen.
Eine Treppe mit schmiedeeisernem Geländer führt ins Obergeschoss. Die Galerie über der Halle mit einem gewölbten Wappenbogen erschliesst die Repräsentationsräume. Dazu gehören ein grosser Salon im Stil Napoleon III. mit Marmorkamin, Holzverkleidungen, Fischgratparkett, Stuckelementen und Balkon über den Wassergräben, ein kleiner Salon sowie ein weiterer Raum mit Marmorkamin, Supraporten und Vertäfelungen. Vier Schlafzimmer, zwei Ankleideräume, WC und eine Servicetreppe ergänzen diese Ebene. Mehrere Räume verfügen über originale Marmorkamine, Parkettböden und historische Holzarbeiten.
Das zweite Obergeschoss umfasst einen grossen mittelalterlichen Saal mit Billard und Bibliothek, der sich unter einem grossen Bogen zu einer südöstlich ausgerichteten Loggia über den Wassergräben öffnet. Die zweigeschossige Loggia besitzt eine farbige Verglasung aus dem 19. Jahrhundert und ein schmiedeeisernes Geländer. Sechs Schlafzimmer, teilweise mit Marmorkaminen des 18. und 19. Jahrhunderts, bemalten Supraporten, Alkoven und Blick auf die Wasserflächen, ergänzen diese Etage. Weiter vorhanden sind ein Bad, zwei Waschräume, zahlreiche Einbauschränke, Zwischengeschosse und verborgene Durchgänge.
Das dritte Obergeschoss verfügt über elf weitere Schlafzimmer, teilweise mit Zugang nach aussen oder zur überdeckten Loggia. Zwei grössere Zimmer zeichnen sich durch einen Marmorkamin des 18. Jahrhunderts beziehungsweise eine doppelte Alkovenanlage aus. Zusätzlich stehen ein Turmzimmer, eine Waschküche, ein Bad und ein WC zur Verfügung.
Das vierte Obergeschoss besteht aus einem grossen Estrich unter der erhaltenen Dachkonstruktion, die regelmässig gegen Holzschädlinge behandelt wurde und sich in gutem Zustand befindet. Die gewölbten Steinkeller beherbergen weiterhin die historische Quelle.
Zur Anlage gehören eine neugotische Kapelle am Wassergraben, ein neugotisches Torhaus sowie ein repräsentatives Eingangstor aus dem 18. Jahrhundert.
Die Nebengebäude umfassen rund 2'700 m² Grundfläche auf zwei Ebenen. Sie beinhalten vier unabhängige Wohneinheiten: eine Dreizimmerwohnung in gutem Zustand und frei verfügbar, eine Vierzimmerwohnung mit zwei Bädern, aktuell vermietet, sowie zwei weitere Wohnungen mit Renovierungsbedarf. Ergänzt wird der Gebäudebestand durch eine Orangerie, vier Garagen, ehemalige Stallungen, einen Taubenturm, grosse Scheunen und eine ehemalige Seidenraupenzucht mit grosszügigen Raumhöhen.
Das Schloss umfasst rund 450 m² Grundfläche auf vier Ebenen, zusätzlich Keller, Estrich und Loggia.
Die 87 Hektaren grosse Liegenschaft umfasst rund 69,5 Hektaren landwirtschaftliche Flächen, überwiegend Ackerland, ehemals teilweise mit Pfirsichkulturen genutzt, sowie rund 11 Hektaren Parkanlage. Der Park ist mit altem Baumbestand bepflanzt und bietet weitläufige Sichtachsen über mehrere hundert Meter, eine Quelle, eine Reitallee und einen Ruhepavillon. Zwei Zufahrten erschliessen das Anwesen.
Dorfgeschäfte und Dienstleistungen befinden sich in rund 600 m Gehdistanz. Der TGV-Bahnhof Valence liegt 10 km entfernt mit Verbindungen nach Paris in ca. 2 Std. 12 Min. und Lyon in ca. 34 Min. Der Flughafen Valence ist 9 km entfernt, das Zentrum von Valence 11 km und der Flughafen Lyon 116 km.
Das Schloss liegt nahe Valence in der Region Auvergne–Rhône-Alpes und verbindet eine seltene historische Architektur mit einem grosszügigen Landbesitz und umfangreichen Nebengebäuden.